3a und 3b im Schullandheim Kirchberg/Jagst

1. Tag

 

Wir trafen uns um 8 Uhr vor unserer Schule in Feuchtwangen. Um 8.15 Uhr kam der Bus. Wir gaben unsere Gepäckstücke ab, verabschiedeten uns von unseren Eltern und stiegen in den Bus. Nach ungefähr einer Stunde Fahrt kamen wir in Kirchberg/Jagst vor dem Schullandheim an. Wir wurden von Frau Klink begrüßt und sind dann in unsere Zimmer gegangen, um unsere Gepäckstücke zu verstauen.

Anschließend sind wir alle in den Keller gegangen und haben uns bei Frau Klink Bettwäsche abgeholt, um damit die Betten zu beziehen. Einige von uns hatten Probleme mit dem Beziehen, aber ein paar Kinder konnten es auch schon ganz gut.

Um 12 Uhr gab es Mittagessen: Nudelauflauf. Danach hatten wir eine Stunde Pause und konnten unser Gepäck ausräumen. Die Klasse 3b hatte dann eine Kirchbergführung, und die 3a machte in dieser Zeit die Schullandheimrallye. Dann wurde getauscht.

Anschließend wurden die Gewinner der Schullandheimrallye bekannt gegeben. Sie bekamen ein kleines Geschenk.

Um 20 Uhr gab es Abendessen für Lehrer und Schüler. Danach hatten alle Zeit, sich auf die Nachtwanderung vorzubereiten. Wir bekamen von Herrn Hitz eine Gruselgeschichte erzählt, und einige erhielten einen Leuchtstab. Nun ging es los: Wir liefen im Dunkeln über einen Feldweg, an dem Geister aufgehängt waren. Beim 2. Geist hat uns der Herr Hitz hinter einem Gebüsch versteckt aufgelauert. Einige waren ganz schön erschrocken! Danach gings zurück ins Schullandheim, wo uns von Frau Wolff noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen wurde. Anschließend ging es ganz schnell ins Bett.

 

2. Tag

 

Wir wurden von Herrn Hitz aufgeweckt und zogen uns an. Dann gab es um 8 Uhr Frühstück. Wir erfuhren, dass wir anschließend auf den Biobauernhof fahren würden. Also beeilten wir uns, um in den Bus zu steigen und ungefähr 20 Kilometer zu fahren. Dort wurde uns zum Beispiel gezeigt, wie frische Kuhmilch von Bakterien befreit wird. Die Bäuerin holte Schlagsahne, und wir durften sie fertig zubereiten. Jeder wollte kosten. Danach wurde sie weiter geschüttelt, und es kam dabei Butter heraus! Auch diese durften wir probieren. Auf frischem Brot schmeckte sie uns sehr gut! Nun ging es in den Kuhstall. Dort sahen wir uns als Erstes an, wie Kühe gemolken werden. Dann ging es zu den Kälbchen. Sie waren richtig niedlich! Vor allem die Mädchen wollten sie streicheln. Viele Kühe pinkelten gerade, und eine Kuh hatte einen richtig dicken Bauch, weil sie ein Baby erwartete, aber das dauerte noch mindestens 2 Wochen.

Danach liefen wir zur Hammerschmiede Gröningen und sahen dort ganz viele geschmiedete Sachen, z.B. einen Rechen oder eine Axt. Wir konnten zuschauen, wie ein Schürhaken geschmiedet wurde. Den bekamen wir für unsere Schule geschenkt.

Jetzt durften wir im Fluss baden und Wasserbomben werfen. Das tat richtig gut! Plötzlich fing es zu regnen an. Der Bus war zum Glück nicht weit entfernt. Wir fuhren zurück ins Schullandheim.

Dort bemalte die Klasse 3b mit Frau Haunberger und Frau Wolff weiße T-Shirts, und die Klasse 3a duschte. Anschließend wurde gewechselt. Um 20 Uhr gab es Abendessen für alle. Es schmeckte uns sehr gut. Danach veranstalteten beide Klassen einen bunten Abend. Viele Kinder hatten sich vorher etwas ausgedacht, dass dann dort vorgetragen wurde. Hinterher machten wir uns bettfertig, und wieder las uns Frau Wolff eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Wir waren zwar noch gar nicht müde, aber nun war es Zeit, um ins Bett zu gehen. Gute Nacht!

 

3. Tag

 

Nach dem morgendlichen Wecken gab es wieder Frühstück. Frau Haunberger und Frau Conrad erzählten uns, dass wir gleich eine Wanderung durch das Jagsttal machen würden. Als wir bereit waren, liefen wir los. Etwa 30 Minuten später aßen wir unterwegs an einem Spielplatz eine süße Kleinigkeit, die wir vom Schullandheim mitbekommen haben. Dazu gab es Tee gegen den Durst.
Nun ging es weiter über eine Holzbrücke, die überdacht war. Sie führte über den Fluss Jagst. Dann liefen wir über einen sehr schmalen Weg mit 45 Fallen wie Abhänge, Wurzeln oder glatte Steine. Man musste sehr gut aufpassen. Wir kamen dann an eine Holzhütte, wo wir den Rest unserer Brotzeit aufaßen. Nach weiteren 30 Minuten stießen wir auf einen Spielplatz, wo wir eine halbe Stunde spielen und entspannen durften.

Um 14.30 Uhr kamen wir wieder im Schullandheim an, wo wir uns dann für die Abreise fertig machten. Zimmer wurden aufgeräumt und Taschen gepackt. Mittlerweile fing es stark an zu regnen. Es blieb noch etwas Zeit, bis der Bus kam – also spielten wir im Schullandheim noch miteinander.
Nun war der Bus da - gegen 15.30 fuhren wir wieder zurück Richtung Feuchtwangen. Unsere Eltern warteten schon mit Regenschirmen auf uns vor der Schule. Im strömenden Regen nahmen wir unsere Taschen in Empfang, und es ging nach Hause.

Es hat uns allen sehr gut dort gefallen, und ich möchte mich auch im Nahmen meiner Mitschüler der 3b und 3a für den schönen Aufenthalt und die interessanten 3 Tage bei unseren Lehrern und allen, die mitgeholfen haben, sehr herzlich bedanken!

 

Patrice Hugot, Klasse 3b